Make your own beard oil

Was ist die beste Bartöl-Formel?

Nun... "Was ist die beste Bartöl-Formel?" - Das kann man nicht sagen. Jeder hat andere Wünsche und Bedürfnisse. Das ist ganz offensichtlich, wenn es um den Duft geht. Der Markt bietet unendlich viele verschiedene Varianten für jeden Geschmack. Tabak, Vanille, Moschus, Sandelholz, Zitrone... es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber der eigentliche Zweck eines Bartöls, nämlich die Pflege Deines prächtigen Bartes und Deiner Haut, spielt - für mich - die viel größere Rolle. Was nützt der beste Duft, wenn die Pflegewirkung nicht zufriedenstellend ist. Du könntest dir genauso gut ein Parfüm in den Bart schmieren. Was sind also deine Bedürfnisse? Hast du trockene Haut, juckt dein Bart, bekommst du Pickel, Fältchen, Mitesser? Alles nicht schön, aber kein Grund zur Panik. Mit der richtigen Bartöl-Formel, kannst Du jedes Problem angehen.

Welche Probleme kann ich mit Bartöl bekämpfen?

Eigentlich baue ich mir nicht nur ein Öl für die Pflege meines Bartes. Ich habe nicht einmal einen richtigen Bart. Eher einen Drei-Tage-Stoppelbart. Mein Ziel ist ein Öl, das meine Haut pflegt, meinen Bart nicht juckt und schön weich macht. Und: Ich benutze das Öl auch zum Rasieren. Shave Oil ist einfach der ultimative Tipp für empfindliche Haut wie die meine. Ich mag es auch nicht, mehr Pflegeprodukte im Schrank zu haben als meine Frau, daher waren All-in-One-Produkte sowieso schon immer mein Ding.
Meine Haut entzündet sich gerne nach der Rasur, ich bekomme langsam Falten und obwohl ich kein Teenager mehr bin, bekomme ich immer noch ab und zu Pickel. Die Produkte aus den Drogerien und Online-Shops sind manchmal wirklich gut, aber meine individuellen Probleme erfordern eine maßgeschneiderte Lösung für mich.

Welche natürlichen Öle kommen in mein Bartöl?

Jojoba, Jojoba und nochmals Jojoba. Warum unbedingt Jojoba, fragst Du? Ganz einfach: Jojoba hat eine unglaublich große Bandbreite an guten Eigenschaften für Haut und Haar. Es ist für praktisch jeden Hauttyp geeignet, ob trocken, empfindlich oder nicht. Es zieht gut in die Haut ein, während es Feuchtigkeit spendet und die Haut weich macht. Jojoba bekämpft Akne, Falten und Entzündungen. Obendrein pflegt es Dein Barthaar, das schön weich wird und einen Glanz bekommt, den die Damenwelt lieben wird.

Aber all diese tollen Eigenschaften des Jojobaöls wären nur die Hälfte wert, wenn da nicht mein ganz wichtiger Punkt wäre: Jojobaöl ist oxidationsstabil, das heißt, dieses Öl gibt jeder Mischung die nötige Haltbarkeit und ermöglicht so sinnvolle und reizfreie Rezepturen.

Das ist auch der Grund, warum ich Jojoba in jedes meiner Öle einbaue, sei es Bartöl oder Rasieröl. Es ist die perfekte Basis, um darauf aufzubauen und andere Öle hinzuzufügen, die spezifische Zwecke erfüllen.

Füge Öle aus verschiedenen Gruppen für eine Allround-Lösung hinzu

Hier kann man zwischen zwei Gruppen unterscheiden: Pflegende Öle und Wirkstofföle. Die pflegenden Öle sind recht stabil, ähnlich wie Jojoba, und haben ebenfalls pflegende, schützende und regenerierende Eigenschaften. Die Wirkstofföle sind sehr instabil, aber sie haben kosmetisch intensiv regenerierende und aktivierende Eigenschaften.

Ich bin ein großer Fan von Macadamia Öl. Macadamia tut deiner Haut und deinem Haar sehr gut. Zusätzlich ist es hervorragend geeignet für sensible Haut.

Ein Klassiker unter den Pflegeölen darf in meinem Bartöl nicht fehlen: Das Rizinusöl. Lange Zeit ein Geheimtipp - heute im Mainstream angekommen. Warum das so ist, liegt auf der Hand. Es zieht sehr schön und tief in die Haut ein und pflegt. Außerdem ist es entzündungshemmend, hilft gegen Pickel und bekämpft Fältchen. Dabei verstopft es die Poren nicht. Ein Aspekt, der nicht unterschätzt werden sollte.

Als vierte Zutat in meiner Formel verwende ich Traubenkernöl. Wie so viele andere, enthält Traubenkernöl Nährstoffe, nach denen sich deine Haut sehnt. Es ist, wie man so schön sagt, ein leichtes Öl, das meine Haut geschmeidig macht, ohne die Poren zu verstopfen. Bei unreiner Haut wie der meinen reguliert Traubenkernöl die Talgdrüsen. In der Naturheilkunde verwendet man das Öl auch, um Entzündungen zu hemmen.

Hagebutte der Pflege-Superheld

Der nächste Inhaltsstoff in meiner persönlichen Rezeptur ist Hagebuttenöl. Es gehört zur Sorte der Wirkstofföle und wird sehr sparsam eingesetzt. Das ist aber auch völlig ausreichend, denn es ist ein wahrer Pflege-Superheld. Das Öl lindert Juckreiz, revitalisiert und strafft die Haut und hilft auch bei der Narbenheilung. Darüber hinaus genießt es einen Ruf als Anti-Aging-Mittel, obwohl es natürlich kein Wundermittel ist.

Das letzte natürliche Öl auf meiner Liste ist Borretschöl. Es wird aus den Samen der wunderbaren Pflanze Borago officinalis extrahiert. Feuchtigkeitsspender Nummer 1 würde ich fast sagen. Das ist definitiv ein Grund, warum es in Pflegeprodukten immer beliebter wird, besonders in Anti-Aging-Produkten. Die Haut wird glatt und geschmeidig. Gerade für empfindliche Haut wie die meine ist sie absolut empfehlenswert.

Der Duft eines Bartöls ist nicht nur eine Frage des Geschmacks

Meine Basis steht, die natürlichen Öle sind aus den unterschiedlichsten Eigenschaften so kombiniert, dass sie alle meine Anforderungen erfüllen. Aber was äußerlich wirkt, nämlich der Duft, wird nun das Thema sein. Die Antwort auf die Frage - was ist die beste Bartölformel - erreicht die finale Stufe.

Auch hier können wir grundsätzlich zwischen zwei Gruppen unterscheiden: Ätherische Öle und Parfümöle. Ätherische Öle sind reine Naturprodukte. Sie werden durch Destillation aus Pflanzen und anderen Substanzen gewonnen. Parfümöle hingegen sind synthetisch hergestellte Duftstoffe. Daher ist eine viel größere Auswahl an Duftstoffen verfügbar. Entgegen vieler Behauptungen sind synthetische Duftstoffe nicht besser oder schlechter als natürliche ätherische Öle. Letztere verursachen genauso häufig Reizungen oder Allergien wie ihre künstlich hergestellten Gegenstücke. Wenn Sie unsicher oder sehr empfindlich sind, sollten Sie auf Duftstoffe am besten ganz verzichten. Aufgrund der sehr geringen Konzentration ist dies jedoch in den meisten Fällen, wie bei mir, kein Thema. Für 30 ml nimmt man etwa 1ml ätherische Öle, das sind etwa 20 Tropfen.

Ich habe mich für eine holzige, aber auch warme Duftkomposition entschieden. Eine Mischung aus Bergamotte, Gewürznelke und Vanille. Grundsätzlich unterscheidet man bei Düften nach Kopf-, Herz- und Basisnote. Am besten harmonieren - so zumindest die landläufige Meinung - Kombinationen aus allen 3 Bereichen.

Damit ist mein Allround-Öl fertig. Versuche einfach, ein Öl selbst herzustellen, es ist wirklich keine Raketenwissenschaft. Beantworte die Frage "Was ist die beste Bartölformel?" für Dich selbst. Die Zutaten und Hilfsmittel sind recht einfach zu beschaffen. Wenn dir das zu viel Arbeit ist, kannst du dir auch gleich dein persönliches Öl Hier zusammenstellen und wir fertigen es an, nur für dich, und in wenigen Tagen steht es bei dir zu Hause im Bad oder wo auch immer.

Das ist meine Bartöl Formel

  • Jojoba – 9 ml
  • Macadamia – 9 ml
  • Rizinus - 6 ml
  • Traubenkern - 3 ml
  • Hagebutte - 1,5 ml
  • Borretsch - 1,5 ml
  • Bergamotte - 6 Tropfen
  • Lavendel - 10 Tropfen
  • Vanille - 4 Tropfen